Wir,

  • ermutigen Kinder, gleichberechtigt miteinander umzugehen
  • wollen qualitativ gute pädagogische Fachkräfte in unseren Einrichtungen
  • berücksichtigen die Bedürfnisse der Kinder
  • fördern Partizipation in der Betreuung von Kindern anderer Nationen
  • gewährleisten gesunde vollwertige Ernährung, aus eigener Küche (Vollverpflegung)
  • gestalten unsere Räume mit qualitativ hochwertigen,pädagogischen Material
  • begleiten die Kinder in den verschiedenen Angeboten und Projekten
  • wünschen uns eine vertrauensvolle und wertschätzende Elternpartnerschaft,
  • sind mit den Institutionen im jeweiligen Sozialraum gut vernetzt 

Unser Bildungsauftrag

Grundvoraussetzung unserer pädagogischen Arbeit ist inklusiv, vorurteilsfrei und partizipativ zu arbeiten, nach den Vorgaben des Berliner Bildungsprogramm.

Der Tagesablauf gestaltet sich nach den Bedürfnissen der Kinder. Trotzdem gibt es Rituale die den Kindern Orientierung geben (Kinderkonferenzen, Angebote u.a.). Wir sind die Begleiter der Kinder. Es wird nach dem Situationsansatz gearbeitet. Daraus können Projekte oder entsprechende Angebote entstehen.

Wir streben im Elementarbereich eine teiloffene Arbeit an. Das bedeutet:

  • Es ermöglicht Kindern ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Entscheidungsfreiheit.
  • Jedes Kind hat ein Sprachlerntuch. Es dient als Entwicklungsdokumentation und geht nach Ende der Kitazeit mit nach Hause.
  • Erzieher_Innen haben ca.10-12 Bezugskinder und die Angebote finden in den Stammgruppen statt.
  • Es gibt Drei-Monatsplanungen, Wochenplanung und den Rückblick der pädagogischen Arbeit.
  • Im Krippenbereich werden wir in altershomogenen Bezugsgruppen arbeiten.

Die Räumlichkeiten werden je nach Alter entsprechend eingerichtet. Da die ein- bis zweijährigen Kinder andere Voraussetzungen brauchen als zwei – dreijährige Kinder. Sie sollen zum Bewegen, Nachdenken, Entdecken und Spielen anregen (BBP) und brauchen eine klare Struktur.

Unsere Raumgestaltung

Die Gestaltung der Räume richtet sich in unserer Kita nach folgenden Grundregeln:

• Wir geben allen Räumen eine übersichtliche, für die Kinder durchschaubare Struktur
• Die Räume bieten den Kindern Möglichkeiten zum selbsttätigen Forschen und Experimentieren
• Wir erleichtern den Kindern die Orientierung bei der Auswahl ihrer Tätigkeiten und Spiele durch Übersichtlichkeit und frei zugängliches Material
• Wir geben den Kindern ein klar strukturiertes und durchdachtes Ordnungsprinzip an die Hand
• Die Räume spiegeln das jeweilige Thema wider, mit dem sich die Kindergruppe beschäftigt, z. B. durch Ausstellungsflächen auf der Fensterbank oder an den Wänden
• Dokumentationen und Präsentationen werden transparent dargestellt. Hierzu werden den Kindern und Eltern bekannte Präsentationsflächen genutzt
• Wir achten darauf, dass die Räume nicht zu überladen sind, um einer Reizüberflutung vorzubeugen
• Wir berücksichtigen bei der Raumgestaltung das ästhetische Empfinden

In den Räumen integrieren wir Bewegungselemente, dass der Bewegungsdrang der Kinder gut kompensiert werden kann.

Inklusion und Integration

Kinder mit Beeinträchtigung haben die gleichen Chancen auf Bildung.

Kinder mit einer Beeinträchtigung haben ein Recht auf wohnortnahe Betreuung. Das ist in den Sozialgesetzbüchern VIII, IX und XII geregelt. Aus diesem Grund bieten wir in all unseren Einrichtungen Plätze für Kinder mit Förderbedarf. Wir haben in den Teams Facherzieherinnen für Integration.

Häufig ist auch eine besondere Ausstattung der Kindertagesstätte notwendig, So kann ein Kind im Rollstuhl zum Beispiel keine Treppen bewältigen, die Türen müssen eine gewisse Breite haben und die Toiletten müssen den Bedürfnissen der Kleinen angepasst werden. Alle unsere Einrichtungen sind barrierefrei.

Unser Tagesablauf

(Ein beispielhafter Tagesablauf in Kita 4, bitte beachten Sie die unterschiedlichen Öffnungszeiten)

Unser Tagesablauf richtet sich nach den Wünschen, Bedürfnissen und Interessen der Kinder, den geplanten Aktivitäten und den Wetterbedingungen. Dennoch haben wir, bei aller Flexibilität einen festen Rahmen der dem Tag Struktur verleiht und den Kindern, besonders den jüngeren, Halt und Geborgenheit vermittelt.

Bei uns werden die Kinder weder zum Essen noch zum Probieren gezwungen.

Von 7.00 Uhr bis 8.30 Uhr versammeln sich alle Kinder die gemeinsam frühstücken wollen in ihren Gruppenräumen. 

Von 8.30 Uhr bis 9.00 Uhr ist Frühstückszeit

Frühstück wird von der Kita gestellt

Angeboten werden unterschiedliche Brotaufstriche, Obst, Gemüse, Tee und Milch oder Kakao.

Bitte bis 9.30 Uhr die Kinder in die Kita bringen, da dann die pädagogischen Angebote stattfinden.

Ab 9.35 Uhr findet unser täglicher Morgenkreis statt, indem zum einen noch mal alle gemeinsam begrüßt werden und aktuelles wie z.B. Wochentage, Datum, Jahreszeiten, Anwesenheit der Kinder das Monatslied und das aktuelle Projekt besprochen werden.

Anschießend finden unsere Themen - und altersspezifisch gezielten pädagogischen Aktivitäten statt.

Außenaktivitäten und externe Angebote finden regelmäßig nach dem Morgenkreis statt. Täglich werden Bewegungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Einrichtung angeboten.

Bis zum Mittagessen haben die Kinder Zeit sich im Freispiel mit Spielmaterialien, Werkmaterialien, Naturmaterialien, Farbe u.v.m. Ihrer Fantasie freien lauf lassen, oder es entwickeln sich je nach Bedürfnis und Wunsch der Kinder spontane Aktivitäten. 

Altersbedingt gibt es zwischen 11 Uhr und 12 Uhr Mittagessen, wobei wir bei Unternehmungen o.ä flexibel sind. Wir bieten Vollverpflegung an. Alles wird frisch in unseren eigenen Küchen zubereitet. Dabei berücksichtigen wir die gesundheitlichen, religiösen und kulturellen Besonderheiten der Kinder.

Wir geben den Kindern die Möglichkeit im Rahmen der Zahngesundheit, ihre Zähne nach der Mittagsmahlzeit zu putzen.

Ab 12 Uhr ist Mittagsruhe. Wobei wir allen Kindern, nach bedarf Schlaf und Ruhezeiten im gesamten Tagesablauf gewährleisten. Hierbei wird der Biorhythmus der Kinder beachtet. Die Ruhephasen werden mit Ritualen begleitet.Bei uns werden die Kinder weder zum Schlafen noch zum hinlegen gezwungen. Jedes Kind darf ein vertrautes Objekt zur Beruhigung/ Entspannung dabei haben.

Nach der Mittagsruhe werden pädagogische Aktivitäten angeboten

14:30 Uhr bieten wir allen Kindern Kleinigkeiten zum Essen.Z.B. Belegte Brote, Milchreis, Obst und/oder Gemüse.Um 17:30 Uhr endet der Tag in der Kita Pretty World.

Unsere Erziehungspartnerschaft

Die Zusammenarbeit mit Eltern hat in unseren Kitas einen hohen Stellenwert. Wir sind der Auffassung, dass nur wir gemeinsam mit den Eltern erfolgreich sind. Unsere Grundhaltung dazu ist ein  gemeinsamer und regelmäßiger Austausch . Die Eltern haben die Möglichkeit in Elterngesprächen, Elternabenden, Einzelgesprächen, Elterncafés, Tür- und Angelgesprächen mit uns in Kontakt zu treten, um Informationen zu erhalten, sich auszutauschen und über Probleme zu sprechen. 

Einmal im Jahr wählen wir in unseren Einrichtungen, die  Elternvertreter.
Die Aufgaben der Elternvertreter mit seinem Elternausschuss sind festgeschrieben.
Sie setzen sich für die Wünsche und Anliegen der Eltern ein und befassen sich mit organisatorischen und inhaltlichen Fragen zum Kitaalltag. Sie achten auf die Wahrung der Interessen der Kinder und dienen als Mittler zwischen Eltern und Kita-Mitarbeitern. 

Neuen Eltern stehen wir offen gegenüber. Egal welcher Herkunft. Jeder ist bei uns willkommen. Wir begleiten die Eltern und Kinder liebevoll in der Eingewöhnung. Somit erleichtern wir die Ablösung und stellen ein Vertrauensverhältnis her, dass in schwierigen Zeiten von Nutzen ist. Genaue Kenntnisse über das Kind und den familiären Hintergrund zu bekommen, seine Lebenssituation richtig einschätzen, Vorlieben und Besonderheiten zu erfahren sind erforderlich, um adäquat helfen zu können.

Fragen, Wünsche Ideen und Kritik sind bei uns jederzeit möglich. Gibt es Probleme hinsichtlich unterschiedlicher Meinungen, steht uns die Leitung der Kindertagestätte und der Träger zur Seite. Offene Probleme werden angesprochen und geklärt. Sorgen werden ernst genommen und nach Lösungen gesucht. Dabei achten wir auf Sachlichkeit und Wertschätzung.

Beschwerdemanagement

Beschwerden drücken Unzufriedenheit und Unmut aus. Sie äußern sich nicht immer nur verbal, sondern auch in Form von Verbesserungsvorschlägen, Anregungen und Anfragen. Wenn Beschwerden als Gelegenheit zur Entwicklung und Verbesserung verstanden werden, sind sie ein Lernfeld und eine Chance, den Gedanken der Beteiligung umzusetzen.

Beteiligung scheut keine Konflikte, sondern greift sie auf und sucht nach Lösungen, die alle mittragen können. Voraussetzung dafür sind partizipatorische Rahmenbedingungen, die Gefühlen und Konflikten Raum geben, und eine Grundhaltung, die Beschwerden nicht als lästige Störung, sondern als Botschaft und Beziehungsangebot begreift. Beschwerden bringen häufig neue Ideen mit sich, die weitere Beschwerden dann auch entbehrlich machen. 

Eltern sollen wissen, an wen sie sich mit ihrer Kritik wenden können. Jeder im Team fühlt sich zuständig, eine Beschwerde entgegenzunehmen.

Erster Ansprechpartner ist immer die zuständige Bezugspädagogin. Hier wird ein gemeinsamer Termin für ein Gespräch vereinbart. Sollte es zu keinem Ergebnis kommen, wird die Leitung der Kindertagesstätte hinzugezogen.

Bei Bedarf kann auch ein Trägervertreter hinzugezogen werden.

Die Beschwerde der Eltern wird aufgenommen, bearbeitet und ausgewertet. Die Eltern erhalten in einem festgelegten Zeitraum eine Rückmeldung der Kindertagesstätte.

Unser Schutzkonzept

Das Recht eines jeden Kindes auf Schutz ist in der UN- Kinderrechtskonvention verankert. In Artikel 19 wird das uneingeschränkte Gewaltverbot in der Erziehung definiert. Schutz und Fürsorge für Kinder werden auch für Deutschland verbindlichen, EU-Grundrechtecharta verbrieft.

Das Übereinkommen vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes, verankert erstmals in der Geschichte des Völkerrechts die Rechte des Kindes umfassend in einem internationalen Vertragswerk mit weltweitem Geltungsanspruch. Ziel der UN-Kinderrechtskonvention ist es, in 54 Artikeln die Lage der Kinder in aller Welt zu verbessern, indem sie Maßstäbe mit universellem Geltungsanspruch setzt und zum Schutz der Kinder die wichtigsten Menschenrechte garantiert.

Wie setzen wir das um!

Gemeinsam mit unseren Kinderschutzfachkräften der jeweiligen Einrichtungen, ist es unsere Aufgabe, unsere Haltung stets zu reflektieren und damit den uns anvertrauten Kindern, deren Eltern in einem wertschätzenden Miteinander gegenüberzutreten.

Allen Kindern räumen wir das Recht ein, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und darauf einzugehen.

(Siehe Kinderschutzkonzept der Pretty World gGmbH)